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Kann man Meditieren alleine lernen?

Ein ausführlicher Ratgeber für Anfänger & Neugierige

Kann man Meditieren alleine lernen

 Das Wichtigste zuerst: 

Meditation ist eine Kunst, die von jedem Menschen erlernt werden kann. Um meditieren zu lernen, brauchst du nicht viel:

- ein wenig Ruhe

- einen Ort, an dem du bequem sitzen kannst

- etwas freie Zeit, in der dich niemand stört

Ein Beispiel - der Weg zur Erkenntnis

Meditieren bedeutet, in sich zu gehen und sein wahres Wesen zu entdecken. Viele Menschen auf der ganzen Welt haben durch regelmäßiges Meditieren ihr Leben zum Besseren gewendet und erfahren, worin der Sinn ihres Lebens liegt. 

Die wohl populärste Geschichte dieser Art ist die des Buddha. Siddharta Gautama wurde als Sohn reicher Eltern in einem Palast geboren und verließ in jungem Erwachsenenalter sein Elternhaus, um sein wahres Wesen zu finden. Er sammelte viele verschiedene Erfahrungen, aber konnte sein inneres Glück erst finden, als er sich zum Meditieren unter einen Feigenbaum niederließ. 

Während dieser Meditation machte er die Erfahrung der vollkommenen Erleuchtung. Dadurch änderte sich das gesamte Leben des Siddharta. Bis zu seinem Tod reiste er umher, um den Menschen den Weg zur Erleuchtung zu weisen.

Der Weg zu deiner inneren Mitte

Nachdem du dir ein erstes Bild machen konntest, was du zum Meditieren benötigst und worum es dabei geht, ist die Zeit für mich gekommen, dich genauer in die Thematik einzuführen. Im Folgenden werde ich dir erklären, was es mit dem Meditieren auf sich hat und wie du es alleine erlernen kannst.

Meditieren alleine lernen

In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du alleine lernen kannst, zu meditieren. Du wirst nach dem Lesen dieses Textes in der Lage sein, alleine zu meditieren - auch wenn du dich zuvor noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt hast.

Ich kann mich daran erinnern, wie ich mich gefühlt habe, als ich mich zum ersten Mal mit dem Meditieren auseinandergesetzt habe. Ich selbst habe mich damals gefragt, wie ich am besten an dieses neue Thema herangehen kann und was auf der Reise nach Innen zu beachten ist.

In diesem REALTALK Ratgeber werde ich dir alles Wichtige auf deinen persönlichen Weg nach Innen mitgeben. Ich werde dir eine erste Orientierung geben, sodass du nach dem Lesen in der Lage sein wirst, deine eigene Reise zu starten. Es wartet auf dich ein ausführlicher Artikel darüber, wie du alleine Meditieren lernen kannst. 

Quellen durchforstet

13

Deine gesparten Stunden

58

Lesezeit ca.

7 Min.

Meditieren alleine lernen

Die Schritte zu deinem persönlichen Ziel

Zu Beginn erfolgt ein kleiner Überblick über die konkreten Schritte, die du gehen kannst, um dich Stück für Stück deiner inneren Mitte zu nähern. Im Anschluss werden wir genauer auf jeden einzelnen dieser Schritte eingehen und herausfinden, was genau es mit dem Meditieren lernen auf sich hat.

Das ist wichtig um alleine zu meditieren:

der richtige Ort
die Körperhaltung
die Geisteshaltung
die Meditationstechnik
tägliche Routine

Dein Ort der Stille


Kann man Meditieren alleine lernen

Meditieren kannst du theoretisch immer und überall. Besonders effektiv ist es jedoch, wenn du deine Übungen an einem Ort durchführst, an dem du dich wohlfühlst und entspannen kannst. Suche dir einen Platz, der dir gut gefällt. 

Er sollte sauber und gemütlich sein. An deinem persönlichen Ort der Stille sollte es möglichst wenig äußere Einflüsse geben, die dich während des Meditierens stören könnten. Stelle sicher, dass du weder von technischen Geräten, noch von anderen Personen unterbrochen oder abgelenkt wirst. Für die regelmäßige Praxis empfiehlt es sich, einen festen Platz zum Meditieren in der Wohnung einzurichten. 

Bei schönem Wetter kannst du dir auch in deinem Garten oder an einem anderen Ort in der Natur eine Stelle zum Meditieren suchen, an der du dich besonders wohl fühlst. In der Stille wird sich dein innerer Wegweiser schnell bemerkbar machen - es ist deine innere Stimme, die dir den Weg in deine innere Mitte weisen wird. 


Die richtige Körperhaltung


Meditieren kannst du theoretisch in jeder nur erdenklichen Körperhaltung. Egal ob während des Sitzens im Lotussitz, während des Gehens, während des Liegens oder auch während des Stehens - meditieren kannst du in jeder Position und bei jeder nur erdenklichen Aktivität. 

Wusstest Du schon?

Meditieren bedeutet, bewusst wahrzunehmen, unabhängig davon, was der Körper gerade macht. Besonders bewährt hat sich allerdings das passive Meditieren in der Sitzposition. Populäre Sitzhaltungen sind der Lotussitz, der Schneidersitz oder der Fersensitz. Falls du Probleme damit hast, für längere Zeit auf dem Boden zu sitzen, kannst du dich auf ein Kissen oder eine zusammengerollte Decke setzen. Falls auch diese Haltung dir nicht zusagt, kannst du dich auch auf einen Stuhl oder sogar ein Sofa setzen.

Wichtig ist dabei, dass der Rücken und die Wirbelsäule gerade und aufrecht sind. Die Haltung sollte so sein, dass du für längere Zeit bequem sitzen kannst. Entspanne deinen Körper so gut wie möglich - entspanne alle Muskeln, die du nicht benötigst, um aufrecht zu sitzen. 

Lege deine Hände locker auf den Schoß oder die Knie und lasse deine Schultern locker nach unten fallen. Schließe die Augen, um deinen Körper und Geist bewusster wahrzunehmen. Nehme bewusste Atemzüge und lasse den Atem natürlich und sanft fließen. 

Dann richte deine Aufmerksamkeit auf das Meditationsobjekt deiner Wahl - dies kann beispielsweise dein eigener Atem sein. Wenn du die Übung beendest, öffne langsam deine Augen und nehme dir noch etwas Zeit, bevor du aufstehst. Bewege deine Glieder sanft und versuche, die meditative Geisteshaltung bewusst aufrechtzuerhalten.


Die richtige Geisteshaltung


Kann man Meditieren alleine lernen

Nicht nur die Haltung deines Körpers, sondern vor allem die Haltung deines Geistes spielen beim Meditieren eine große Rolle. Wichtig hierbei ist vor allem, dass du nicht zu kritisch mit dir selbst bist und Geduld mit dir hast. 

Meditieren ist kein Hochleistungssport, in dem du Erfolge erzielen musst. Meditieren bedeutet, sich selbst und die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind - ohne Einfluss darauf zu nehmen, ohne Druck und ohne Strenge. 

Ziel der Übung ist es, die Aufmerksamkeit auf das Meditationsobjekt zu halten, ohne sich dabei von unkontrollierten Gedanken mitreißen zu lassen. Wenn dir dies nicht gleich gelingt, besteht absolut kein Grund zur Sorge - dies ist vollkommen normal und wird dir mit der Zeit leichter fallen. 

Wenn deine Aufmerksamkeit durch störende Gedanken unterbrochen wird, lasse diese Gedanken einfach vorüberziehen und bringe deine Aufmerksamkeit zurück. Wichtig ist, dass du dir deines Denkens bewusst wirst und dich mit der Zeit weniger von aufkommenden Gedanken mitreißen lässt. 

Mit der Zeit wird deine Konzentration besser, deine Aufmerksamkeitsspanne länger und das allgemeine Bewusstsein für deinen Körper und Geist, aber auch deine Umgebung und deine Mitmenschen wird wachsen.

Wusstest Du schon?

Laut einer Studie vom Jahr 2019 meditierten in Deutschland bereits 6,6% der Gesamtbevölkerung regelmäßig. Klingt erstmal recht wenig, allerdings sind diese 6,6% in totalen Zahlen um die 5,5 Millionen Menschen. Weitere 12,4% gaben dabei an, dass sie sich demnächst dem Praktizieren der Meditation anschließen möchten. 


Meditationstechniken


Kann man Meditieren alleine lernen

Es gibt so viele verschiedene Meditationstechniken, dass jeder Interessierte garantiert eine Methode finden wird, die seinen individuellen Bedürfnissen entspricht. 

Allgemein unterscheidet man zwischen passiven und der aktiven Techniken. Passive oder auch kontemplative Meditationstechniken basieren auf dem Sitzen oder dem Liegen in der Stille und der Beobachtung und gezielten Wahrnehmung eines Meditationsobjektes.

Aktive Techniken beinhalten körperliche Übungen wie beispielsweise Yoga, Achtsamkeit in verschiedenen Handlungen wie bewusstes Gehen, oder das Singen von Mantren und Rezitieren von Gebeten. Gemeinsam ist allen Meditationsformen, dass ihr Kern die Bündelung der Aufmerksamkeit und die Konzentration ist. Dabei fokussiert der Meditierende das gewählte Meditationsobjekt. 

Dies können körperliche Empfindungen, Gefühle, Geräusche, bestimmte Dinge oder auch Bewegungen und Aktivitäten sein. Die wohl am weitesten verbreitete Meditationstechnik, die auch für Anfänger bestens geeignet ist, ist die passive Meditationstechnik mit Fokus auf den eigenen Atem. 

Wer lernt, seinen eigenen Atem bewusst wahrzunehmen, ohne ihn dabei zu beeinflussen, entwickelt schnell eine bessere Wahrnehmung nicht nur für seinen eigenen Körper und Geist, sondern auch für die Außenwelt. Es empfiehlt sich dennoch, verschiedene Techniken auszuprobieren und in den Alltag zu integrieren.


Meditieren als tägliche Routine


Kann man Meditieren alleine lernen

Um langfristige Erfolge zu erzielen, empfiehlt es sich, das Meditieren zum festen Bestandteil der täglichen Routine werden zu lassen. Nehme dir jeden Tag mindestens 10 Minuten Zeit nur für dich, in denen du ungestört meditieren kannst. Am besten ist es, jeden Morgen zu meditieren, um frisch und klar in den Tag zu starten. 

Zusätzlich empfiehlt es sich, am Nachmittag oder Abend noch einmal zu meditieren, um sich von den Erlebnissen des Tages zu erholen und ruhig und entspannt zu Bett zu gehen. Zu Beginn reicht es aus, für etwa 10 Minuten am Stück in der Stille zu sitzen. Diese Zeit kannst du nach und nach steigern. Selbstverständlich macht es nichts, wenn du gelegentlich etwas kürzer oder länger meditierst - auch eine fünfminütige Auszeit kann sich positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. 

Wichtig ist, dass du regelmäßig meditierst und deine Praxis zum festen Bestandteil deines Alltags werden lässt. Schon bald wirst du merken, dass du auf das Meditieren nicht mehr verzichten wollten wirst. Um alleine Meditieren zu lernen, brauchst du nicht viel - du brauchst einen ruhigen Ort, deinen eigenen Körper und Geist sowie die für dich passende Technik. 

Stelle dir vor, dass du von nun an jeden Morgen aufstehst und dich entspannt an deinem Lieblingsort niederlässt, um bewusst in den Tag zu starten. Schon bald wirst du positive Veränderungen in deinem Leben wahrnehmen. Nun bist du in der Lage, deine persönliche Reise nach Innen zu starten. Du kannst nun die einzelnen Schritte verfolgen, um ganz einfach alleine Meditieren zu lernen. 

Abschließendes Fazit

Dank des Artikels "Kann man Meditieren alleine lernen?" bist du nun optimal auf das Thema vorbereitet und in der Lage, direkt loszulegen. 

Wie du erfahren konntest, ist das Thema Meditieren umfangreich, doch wenn du die einzelnen Schritte befolgst, wird es dir keine Probleme bereiten. Du wirst deiner inneren Mitte Schritt für Schritt näherkommen und dich besser fühlen. 

Bevor du mit deiner eigenen Meditationsreise loslegst, bitten wir dich herzlich darum, einen Kommentar dazulassen und uns mitzuteilen, was deine Gedanken zu diesem Thema sind. 

Wir freuen uns auf dich und wünschen dir erfolgreiches Meditieren!

Quellenangabe:

(1) https://utopia.de/ratgeber/meditation-lernen-tipps-fuer-einsteigerinnen/

(2) https://www.asanayoga.de/meditieren-lernen/

(3) https://meditationsnerd.de/meditieren-alleine-lernen/

Weiterführende Studie/Statistik:

Hier eine interessante Studie zum Thema Meditation und dessen Vorteile:

FAQ:

Kann ich alleine Meditieren lernen?

Ja! Jeder Mensch ist in der Lage, sein Inneres selbständig zu erforschen.

Was brauche ich zum Meditieren? 

Zum Meditieren brauchst du lediglich Ruhe, etwas Zeit für dich und einen angenehmen Ort.

Was ist Meditieren?

Meditieren bedeutet, den Moment vollkommen bewusst wahrzunehmen und so zu akzeptieren, wie er ist.

Ist Meditieren gefährlich?

Während des Meditierens können Emotionen aufkommen, die während des Alltagslebens verdrängt werden und somit beängstigend erscheinen können. Meditieren ist jedoch nicht gefährlich und bietet die Möglichkeit der Konfrontation mit verdrängten Gefühlen und Gedanken. Auf diese Weise können emotionale Wunden geheilt werden. 

Wie lange sollte man täglich meditieren?

Wer den vollen Effekt von Meditation spüren möchte, d.h. sein Denken und fühlen nachhaltig verändern möchte, sollte laut Studienlage circa 8 Wochen täglich mindestens 13 Minuten meditieren.


Was denkst du darüber? Schreib es uns in die Kommentare!

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