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Wie gut ist Yoga für die Figur?

Ein ausführlicher Ratgeber für Anfänger & Neugierige

Wie gut ist Yoga für die Figur

 Das Wichtigste zuerst: 

Yoga fördert die Figur

Bei Yoga handelt es sich um eine über 3000 Jahre alte Lehre, deren Ursprung in Indien liegt. Zahlreiche Yogastudios sprießen wie Pilze aus dem Boden, selbst Ärzte legen ihren Patienten nahe, regelmäßig Yoga zu praktizieren. 

In vielen Unternehmen werden darüber hinaus Yogaprogramme angeboten und auch die sozialen Medien sind voll von Inhalten, die sich rund um das Thema Yoga drehen. 

Die positiven Auswirkungen von Yoga auf den Körper sind dabei offensichtlich: weniger Stress, mehr Selbstbewusstsein, eine bessere Gesundheit, Ausgeglichenheit und eine bessere Figur.

Ein Beispiel

Heute achten immer mehr Menschen auf einen gesunden Lebensstil. Die Gründe für diesen Trend liegen dabei auf der Hand: Nur ein gesunder Körper kann die Leistungsfähigkeit erbringen, die von uns gefordert wird und auch für die Stressresilienz ist eine gesunde Lebenseinstellung wichtig. 

Nicht nur die Ernährung spielt hierbei eine Rolle, sondern auch regelmäßige Bewegungseinheiten. Yoga fördert nicht nur unsere Gesundheit, sondern hilft uns auch dabei, eine gute Figur zu erhalten. 

Allerdings steht dieser Aspekt nicht im Vordergrund. Mit diesem Ratgeber wollen wir uns der Frage widmen, ob und inwiefern sich Yoga positiv auf die Figur auswirkt und was du dabei beachten solltest.

Los Gehts!

Jetzt wo du nun grundlegend ein Bild davon hast, worum es beim Yoga geht ist es an der Zeit für mich, dir ein Stück weit näher zu erklären, wie du nun konkret dafür sorgen kannst selber vom Yoga zu profitieren! Leeeeets GO! 

Du willst wissen wie gut Yoga für die Figur ist?

Kein Problem... erklären wir dir!

Heute zeigen wir dir, was es mit Yoga und dessen Auswirkungen auf deinen Körper auf sich hat, wann Yoga für dich Sinn macht und vor allem für wen
es geeignet ist so schnell wie möglich damit zu beginnen. Auch wenn du bisher noch nie etwas damit zu tun hattest oder kompletter Anfänger bist!

Ich kann mich noch erinnern, als ich das erste Mal auf das äußerst spannende Thema Yoga gestoßen bin und wie neugierig ich selber war. Ich hatte mich auch zunächst sehr gewundert, was Yoga überhaupt ist und warum das jemand machen sollte oder wofür es gut ist.

In diesem REALTALK Ratgeber werde ich dir alles wichtige mit auf den Weg geben, was du über Yoga wissen musst. Ohne unnötigen Kram. Es wartet auf dich der wohl ausführlichste Artikel, den es derzeit zum Thema Yoga gibt.

Quellen durchforstet

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Deine gesparten Stunden

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8 Min.

Die Vorgehensweise:

Zu Beginn werden wir ein paar Aspekte erwähnen, die sich durch regelmäßige Yogaübungen positiv entwickeln werden. Anschließend wollen wir die Figur und Ernährung mehr in den Fokus rücken. Wir werden dir dabei auch die Yoga-Formen vorstellen, die am besten geeignet sind, um die Figur nachhaltig zu fördern:

Wie gut ist Yoga für die Figur? - Vorbereitung:

Was ist Yoga?
Welche Vorteile hast du von Yoga?
Ist Yoga gut für die Figur 
Welche Yoga-Formen eignen sich?

Was ist Yoga?


Wie gut ist Yoga für die Figur

Yoga ist ein Begriff aus Sanskrit und bedeutet übersetzt Einheit bzw. Verbindung. Mit Yoga-Übungen soll der Geist zur Ruhe kommen, eine Kräftigung des Körpers, Flexibilität und Geschmeidigkeit hergestellt werden.

Jeden Tag werden wir mit Informationen überschüttet und wir sind gezwungen, zahlreiche Reize zu verarbeiten. 

Aufgrund dieser Menge an Informationen fällt es uns immer schwerer, den Geist zu beruhigen, das Grübeln zu stoppen und uns auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. 

Yoga setzt genau bei diesem Problem an und unterstützt uns bei dieser Aufgabe. Die einzelnen Positionen sollen den Einstieg erleichtern, den Geist zu beruhigen.


Welche Vorteile hast du von Yoga?


Wie gut ist Yoga für die Figur

Unser Leben ist komplex, Stress und psychische Belastungen sind an der Tagesordnung. Auch gesundheitliche Beschwerden lassen sich oft auf die immer präsenter werdenden Herausforderungen unserer digitalen Gesellschaft zurückführen. 

Die Folge sind Schlaf- und Durchblutungsstörungen und psychische Belastungen wie Stresssituationen, Burn-out, Depressionen und Angstzustände. Durch Yoga wird die Rückenmuskulatur gestärkt, Durchblutungsstörungen lassen sich reduzieren und auch Schlafstörungen gehören von nun an der Vergangenheit an. Sicherlich können durch Yoga Stresssituationen nicht vermieden werden, entscheidend ist in dieser Hinsicht, wie wir darauf reagieren. 

Unsere Stressresilienz wird unterstützt, wodurch wir gelassener auf solche Situationen reagieren. Das führt dazu, dass wir nicht unmittelbar aus der Haut fahren, sondern mehr Gelassenheit entwickeln können. Nicht zu vergessen sind Situationen, die sich unserer Kontrolle entziehen. Diesen schenken wir automatisch weniger Beachtung und nehmen diese genauso hin, wie sie sind. 

Schlussendlich profitiert auch unser Selbstbewusstsein von den Übungen, denn wir können wieder eine Verbindung zu uns selber herstellen. Bei Yoga spielt auch die Achtsamkeit eine grundlegende Bedeutung. Du konzentrierst dich auf deinen Körper, auf deinen Atem und richtest den Fokus nach innen. 

Dadurch befreist du dich von äußeren Einflüssen und kannst wesentlich besser deine eigenen Bedürfnisse identifizieren und auch Körpersignale wahrnehmen. 

Psychische Störungen entstehen vor allem dadurch, weil wir es verlernt haben, auf Körpersignale zu achten. Im Alltag gehen diese unter, denn viele Menschen haben es verlernt, auf sich selber zu hören. 

Durch die Achtsamkeit wird diese Verbindung wiederhergestellt, Signale können erkannt werden und wir haben dadurch die Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegen zusteuern.


Wie gut ist Yoga für die Figur?


Wie gut ist Yoga für die Figur

Der Fokus auf die Figur steht bei Yoga nicht im Vordergrund. Es geht maßgeblich um die Geschmeidigkeit und Flexibilität des Körpers und um eine Harmonisierung von Körper und Geist. Dennoch eignet sich der Lebensstil perfekt, um auch seiner Figur etwas Gutes zu tun.

Um mit Yoga abzunehmen, ist es notwendig, dass du zunächst herausfindest, zu welchem Typ du gehörst. Denn je nach Yoga-Typ stehen andere Verhaltensweisen, eine andere Ernährung und auch andere Yoga-Übungen im Vordergrund. Die Yoga-Typen lassen sich in zwei grundlegende Formen unterteilen: Der Energie-Typ und der Ruhe-Typ.

An diesen Merkmalen kannst du erkennen, ob du zum Energie-Typ gehörst:

Du bist den belastenden Herausforderungen des Alltages gewachsen, besitzt ein sehr schnelles Reaktionsvermögen und bist ständig aktiv. Nicht nur körperlich, sondern auch mental stehst du ständig unter Anspannung. 

Aufgrund dieser ständigen Herausforderungen, stellt sich irgendwann ein Erschöpfungszustand ein, wodurch sich Konzentrationsstörungen bemerkbar machen. Du stellst hohe Anforderungen an deine Leistungsfähigkeit. Mit Rückschlägen kannst du weniger gut umgehen, diese schlagen sich auf deine Stimmung nieder.

Auch physische Beschwerden stellen sich ein: Du leidest an Kopfschmerzen, an Verspannungen am Nacken und in der Schulter sowie an Rückenschmerzen. Schlafstörungen sind dein alltäglicher Begleiter. Du findest nur sehr schwer Ruhe, dein Gedankenkarussell lässt sich nicht stoppen.

Gehörst du zu dem Energie-Typ, solltest du zu Yoga-Übungen greifen, die einerseits darauf ausgerichtet sind, den Geist zu beruhigen, andererseits steht eine Ernährung im Vordergrund, die ebenfalls einen beruhigenden Effekt hat. Eine wichtige Rolle spielen dabei gute Kohlenhydratlieferanten und warmes Essen.

Folgende Nahrungsmittel sollten bei dir regelmäßig auf dem Speiseplan stehen: Zucchini, Karotten, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Rote Beete, Obst, Ingwer, Avocados, Pfeffer, Koriander, Kurkuma, Zimt, Vanille, Kardamom und Safran.

Du solltest vor allem kalte Speisen vermeiden oder zumindest diese nicht zu oft verzehren. Zu diesen Kaltspeisen gehören Salate, Rohkost, aber auch Müsli. Vor allem in Situationen, in denen du dich gestresst fühlst, solltest du nicht auf kalte Speisen zurückgreifen.

Versuche möglichst oft warme Speisen essen. Die Hauptmahlzeiten solltest du vor allem in den Mittagsstunden zu dir nehmen. Wenn du Lust auf etwas Süßes hast, solltest du das ebenfalls auf die Mittagsstunden verlegen. Am Abend hingegen solltest du leichte Speisen zu dir nehmen.

Konsumiere keine Nahrungsmittel wie Kaffee, Schwarztee oder andere koffeinhaltige Getränke wie Cola und Fanta. Durch diese Getränke wird die innere Unruhe noch erhöht.

Diese Merkmale zeichnen dich zum Ruhe-Typen aus:

Gelassenheit ist dein zweiter Vorname. Du hast eine gute Stressresilienz und du lässt dich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Du besitzt die Fähigkeit dich stundenlang auf eine einzige Aufgabe konzentrieren zu können und zwar so lange, bis du sie nach deinen Vorstellungen fertiggestellt hast. 

Deine Belastbarkeit ist zwar außerordentlich hoch, aber wenn du an deine Grenzen gerätst würden dir das andere nicht anmerken. Das ist auch der Hauptgrund weshalb die Gefahr einer seelischen Erschöpfung sehr hoch ist. Du bewegst dich nur äußerst ungern und dadurch fehlt dir die Ausgeglichenheit.

Lebensmittel, die in diesem Fall bei dir im Fokus stehen sollten: Kohl, Chilischoten, Pfeffer, Kresse, Rucola, Wasabi, Ingwer, Meerrettich, Molke, Joghurt, Frischkäse, Sojamilch und Reismilch, frische Fürchte, Senf und Zitrusfrüchte.

Beim Frühstück solltest du zu frischen Früchten greifen und leichte Vollkornprodukte integrieren. Mittags sollte es eine warme Speise geben und versuche direkt im Anschluss einen Spaziergang in den Alltag einzubauen. 

Ein Salat sollte etwa eine halbe Stunde vor der Hauptmahlzeit verzehrt werden. Möchtest du zum Essen etwas trinken, dann sollte zimmerwarmes Mineralwasser mit Kohlensäure deine Wahl sein. Statt zu Espresso solltest du zu Cappuccino greifen. Nimm deine Mahlzeit am Abend nicht mehr zu spät zu dir und bevorzuge hier leichte Speisen.

Gehörst du zum Ruhe-Typ, solltest du zu Yoga-Übungen greifen, die auf Kondition, Beweglichkeit basieren und auch die Muskulatur stärken. Wendest du darüber hinaus die empfohlene Ernährung an, kannst du deinen Stoffwechsel dadurch aktiv unterstützen.


Wie gut ist Yoga für die Figur - Yoga-Formen


Wie gut ist Yoga für die Figur

Ashtanga-Yoga: 

Ashtanga-Yoga gilt als die Königsdisziplin unter den verschiedensten Yoga-Stilen. Es ist die härteste Yoga-Variante und setzt sich aus sechs Serien zusammen. Bei Ashtanga-Yoga handelt es sich um einen Stil, der eine schnelle Kräftigung des Körpers bewirkt und die Figur in kürzester Zeit formen kann. 

Dabei sollen die Übungen jeden Tag ausgeführt werden und ist oft für erfahrende Anwender mit einer großen Anstrengung verbunden. Die Übungen werden dabei in einer gleichbleibenden Abfolge durchgeführt. Jeder Atemzug wird mit einer bestimmten Bewegung begleitet - dieser Umstand sorgt dafür, dass du während dieser Übungen ständig in Bewegung bleibst. 

Du brauchst sehr viel innere und äußere Disziplin, weil es sich dabei um eine sehr anstrengende Variante handelt. Allerdings kannst du durch diese Übungen innerhalb kürzester Zeit nennenswerte Erfolge an deinem Körper feststellen. Diese stellen sich bereits innerhalb von wenigen Wochen ein. Die Yogastunden werden durch den Lehrer begleitet.

Power Yoga:

Eine andere Variante, die sich eignet, ist Power Yoga, die auf dem Ashtanga Yoga basiert. Power Yoga besteht dabei aus einzelnen Elementen der ersten Serie von Ashtanga Yoga. Der Fokus liegt bei diesem Yogastil auf Asanas, die leicht auszuführen sind. 

Auch hier wird ein hoher Krafteinsatz eingefordert, aber die Übungen sollen auch aktivierend und stärkend auf den Körper wirken. Sowohl die Bewegungsabläufe als auch die Atmung stehen dabei in Harmonie zueinander. Es handelt sich dabei nicht um einen Yoga-Stil, der viel mit Spiritualität, Meditation oder Mantren zu tun hat. Lebensweisheiten stehen dabei im Vordergrund.

Spirit Yoga:

Spirit Yoga eignet sich nicht nur für spirituelle Anwender, sondern auch für zahlreiche andere. Das Ziel bei dieser Yoga-Form ist, Körper und Geist zu vereinen, aber genauso ist eine kraftvolle Dynamik ein wesentlicher Bestandteil der Übungen. 

Sowohl Elemente von Power Yoga sowie Vinyasa-Flow-Yoga finden in dieser Yoga-Form ihre Anwendung. Verschiedenste Zielsetzungen werden hiermit vereint: Zum Teil ist Spirit Yoga meditativ, andererseits aber auch herausfordernd und dynamisch.


Was solltest du beachten?


Wie gut ist Yoga für die Figur

Wie du erkennen konntest, eignet sich Yoga sowohl für meditative Ziele als auch für anspruchsvolle und herausfordernde Bewegungen. 

Yoga bringen die meisten Menschen mit Meditation in Verbindung, aber es gibt durchaus Stile, die dich ordentlich ins Schwitzen bringen können. Bist du aber Anfänger, solltest du dich langsam hocharbeiten. Denn auch entspanntere Formen bereiten dich für herausfordernde Übungen vor. 

Ist Yoga für dich also absolutes Neuland, solltest du erst zu ruhigeren Varianten greifen und die anspruchsvolleren Übungen erst später durchführen. 

Der Vorteil der Yoga-Übungen für die Figur ist, dass du im Gegensatz zum Krafttraining nicht zu sehr gefordert wirst. Das bedeutet, deine Muskeln werden gestärkt, aber nicht massiv aufgebaut. 

Sehr anstrengendes Training hat oft den Nachteil, dass du nach den Übungen einen größeren Hunger hast, wodurch der Gewichtsverlust beeinträchtigt wird. Dadurch, dass es sich bei Yoga-Übungen um sanfte Abläufe handelt, tritt dieser Nebeneffekt bei Yoga nicht auf.

Abschließendes Fazit

Yoga bringen die meisten Menschen mit Ruhe und Gelassenheit in Verbindung. Vor unserem geistigen Auge entstehen Bilder von Menschen, die sich in einem meditativen Zustand befinden. 

Mittlerweile gibt es unzählige Yoga-Stile, wobei sich einige effektiv dafür eignen, die Figur zu formen und Gewicht zu verlieren. Aber auch die Ernährung sollte nicht unbeachtet gelassen werden, denn bei Yoga handelt es sich nicht ausschließlich um ein Work-out, sondern um eine Lebenseinstellung. 

Bestimmte Yoga-Stile wie Ashtanga-Yoga, Power-Yoga und Spirit-Yoga eignen sich besonders, um deine Figur in Form zu bringen. 

Solltest du allerdings Anfänger auf diesem Gebiet sein, ist es notwendig, sich langsam heranzutasten, bevor du anstrengendere Varianten anwendest.

Quellenangabe:

(1) https://www.yogaeasy.de/artikel/abnehmen-durch-yoga

(2) https://www.ajoure-men.de/lifestyle/sport/warum-yoga-so-wichtig-ist/

(3) https://www.instyle.de/beauty/abnehmen-mit-yoga-fitness-tipps

Weiterführende Studie/Statistik:

Hier ein paar interessante Studien zu den Themen Yoga und Meditation:

FAQ:

Was ist Yoga eigentlich?

Yoga hat ihren Ursprung in Indien und zielt darauf ab Körper und Geist zu harmonisieren. Dafür dienen bestimmte Übungen und eine entsprechende Ernährungsweise.

Was hat Yoga für Vorteile?

Yoga fördert deine Gesundheit, wirkt sich positiv auf dein Selbstbewusstsein aus und reduziert psychische Belastungen.

Ist Yoga gut für die Figur?

Hier lassen sich zwei wesentliche Typen unterscheiden. Je nach Typ stehen andere Ernährungsweisen und Übungen im Vordergrund.

Welche Yoga-Stile formen die Figur?

Ashtanga Yoga, Power-Yoga und Spirit-Yoga.

Was muss ich dabei beachten?

Diese Formen sind sehr anstrengend und nicht für Anfänger geeignet. Bist du neu auf dem Gebiet solltest du zunächst zu ruhigeren Stilen greifen.

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